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Willkommen beim Doggy Workout!

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Sport ist Mord, oder? Nein, natürlich nicht. Ganz im Gegenteil, Sport - oder sagen wir lieber Bewegung - ist Leben. Ein bewegter und auf gewisse Weise trainierter Körper ist widerstandsfähiger und ganz allgemein gesünder. In der Physiotherapie gibt es viele Übungen die den Körper des Tieres stärken und so verschiedenen orthopädischen Krankheiten vorbeugen.

Auf dieser Seite zeigen May und ich euch die Grundlagen der Muskelarbeit und verschiedene Übungen die ihr Zuhause ganz einfach durchführen könnt.

Aufwärmen

Bevor es los geht...

Das wichtigste natürlich gleich mal vorab: das Aufwärmen.

Das Aufwärmen wird oft vergessen oder zu kurz gehalten, leider auch im Hundesport.

Egal ob Pferd oder Hund, das Aufwärmen sollte regulär immer mindestens 10 bis 15 Minuten dauern. Bei besonders kalten Temperaturen sind eigentlich mindestens 20 Minuten Programm!
Beim Aufwärmen werden Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke, sowie Herz-Kreislaufsystem auf die bevorstehende Belastung vorbereitet und

somit wird das Verletzungsrisiko deutlich verringert. Wer sein Tier nicht aufwärmt riskiert Sehnenschäden, Gelenkverschleiß und andere Verletzungen.

Wärmt eure Hunde auf, bevor ihr Übungen mit ihnen macht. Ihr müsst euch kein konkretes Aufwärm-Programm überlegen. Am besten ihr macht einfach solche Fitness-Übungen direkt nach einer ordentlichen Gassi-Runde (mindestens 15 Minuten, besser länger, da es bei den aktuellen Temperaturen einfach länger dauert). Sonst können diese gut gemeinten Fitnessübungen auch schnell eine Verletzungsgefahr darstellen.

Brauche ich Equipment für den Doggy Workout?Und welches Balance Pad eignet sich am besten für meinen Hund?

Für ein paar der Übungen wird tatsächlich ein Balancekissen/-pad benötigt.
Gleich vorne weg möchte ich dazu sagen, dass man nicht großes Geld ausgeben muss und sich beispielsweise den K9 Fitbone kaufen muss um die Übungen mit dem Hund zu machen. Tatsächlich kann in manchen Fällen ein etwas festeres Polster von der Couch ausreichen. Auch die Balance Kissen die es beim Discounter ab und zu zu kaufen gibt sind völlig ausreichend und unseren Hunden ist das auch völlig egal.
Wichtig ist, sich vorher beraten zu lassen, durch 

den betreuenden Physiotherapeuten. Der Härtegrad oder auch die Füllmenge hängt immer vom jeweiligen Hund ab. Hat dieser Schwierigkeiten nur darauf zu stehen oder zittert er in einer Tour ist es für ihn zu schwierig.
Auch Größe und Gewicht des jeweiligen Hundes spielt eine Rolle darin welches Kissen geeignet ist. Ein Chihuahua wird sich auf einem festen Schaumstoffkissen sehr leicht tun, ein Schäferhund hingegen kann bei schwacher Muskulatur schon zu kämpfen haben.
Sprecht mich gerne darauf an, dann können wir gemeinsam das Balance Pad finden, dass sich für euren Hund am besten eignet.

Ein Thema möchte ich noch ansprechen, obwohl ich keine Hundetrainerin bin. Ich empfehle euch, mit eurem Hund das Targettraining zu starten. Was ist Targettraining? Der Hund lernt mit seiner Nase, oder Pfote ein Objekt zu berühren. Zum einen wird es dadurch leichter mit Balance Kissen zu arbeiten, zum anderen wird auch die Durchführung der Übung sauberer. Ein Target kann nämlich als Begrenzung dienen, zu Beispiel wenn die Vorderpfoten stehen bleiben sollen, während sich der rest des Körpers bewegt. Ein gutes Beispiel ist die Übung 1. Im Video seht ihr, dass May's Pfoten nicht von ihrem Target runtergehen.

Sprecht doch einfach euren Hundetrainer darauf an. Diese(r) kann euch zeigen, wie ihr das eurem Hund beibringt.

Equipment
Targettraining
Muskelarbeit

Muskelarbeit

Isotonische Muskelarbeit
Bei der isotonischen Muskelarbeit kommt es zu einer Veränderung der Muskellänge, während die Spannung im Muskel gleich bleibt. Das heißt, bei dieser Art der Muskelarbeit sehen wir Bewegung im Körper. Dabei unterscheiden wir zwei Arten der isotonische Arbeit.

1. Die Konzentrische Muskelkontraktion
Im Video zeige ich euch im ersten Abschnitt die konzentrische Kontraktion des Bizeps. Hier verkürzt sich der Muskel, ich kann die Hantel heben.

2. Exzentrische Muskelkontraktion
Im zweiten Abschnitt des Videos seht ihr die exzentrische Kontraktion des Bizeps. Die Muskellänge nimmt zu und ich denke langsam meinen Arm. Ohne die exzentrische Muskelarbeit würde mein Arm nach unten schnappen. 

Isometrische Muskelarbeit
Wie ihr seht, seht ihr nichts.
Bei der isometrischen Muskelarbeit bleibt die Muskellänge, während die Spannung variiert. Das heißt, bei dieser Art der Muskelkontraktion sehen wir keine Bewegung im Körper. Isometrische Muskelarbeit ist Haltearbeit.
Verlangen wir von unserem Hund gegen seitlichen Druck stand hält, oder dass unser Pferd seinen Kopf über längere Zeit in einer Position hält, dann ist das isometrische Muskelarbeit.

Um jetzt in meinem Fall die Spannung in meinem Bizeps zu erhöhen, könnte eine zweite Person versuchen meine Hand nach unten zu drücken.

 

Was ihr aber unbedingt beachten müsst: bloß weil man nichts sieht, heißt es nicht, dass diese Art der Muskelarbeit weniger anstrengend ist. Es ist eher das Gegenteil. Probiert es doch selber. Nehmt ein Gewicht, eine Wasserflasche, was auch immer ihr gerade da habt und haltet es in einer angewinkelten Position, damit euer Bizeps isometrisch arbeiten muss. Na, wie lang könnt ihr das halten?

Der Doggy Workout kann starten! Hier findet ihr alle Übungen
Mehr Übungen folgen in Kürze.

Übungen
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